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Begehbare Seifenblase

Artikel-Nummer: 108
Physikalische Phänomene Maße: 160 cm (Durchmesser) x 307 cm

Man stellt sich in das trockene Innere des mit Seifenlauge gefüllten Beckens. Zieht dann am Seil den Ring hoch und sieht dabei zu, wie sich ein wunderschöner, in allen Regenbogenfarben schillernder Vorhang aus Seifenhaut um einen herum erhebt. Zuerst hat die Seifenhaut noch die Form eines Schlauches, bald wird sie aber in der Mitte zunehmend schmaler bis sie schließlich zerplatzt.

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zum Exponat "Begehbare Seifenblase"

Die Erzeugung von Seifenblasen ist möglich, da die Oberfläche des Wassers eine Oberflächenspannung besitzt, die zu einem elastischen Verhalten der Oberfläche führt. Die Seife ist nötig, um die Oberflächenspannung des Wassers zu verringern, da diese sonst so hoch wäre, dass die Blasen sofort zerplatzen würden. Zusätzlich verlangsamt die Seife die Verdunstung, so dass die Blasen länger halten.

Mit der Zeit fließt die Lauge nach unten ab, das heißt, die Seifenhaut ist an manchen Stellen dünner und an anderen dicker. Sichtbares Licht setzt sich aus vielen verschiedenen Lichtwellen zusammen. Jede Wellenlänge erscheint als eine ganz bestimmte Farbe. Das einfallende Licht wird an den beiden Oberflächen der Seifenhaut reflektiert. Wenn eine Stelle beispielsweise grün schillert, dann ist die Seifenblase an dieser Stelle gerade so dick, dass die grünen Lichtwellen, die von der unteren Schicht reflektiert werden genau „in Phase” sind mit den Grünlichtwellen, die von der Oberseite der Seifenblase reflektiert werden. Das heißt, sie überlagern sich exakt in Wellenberg und Wellental. Dieses Phänomen nennt man auch "konstruktive Interferenz".

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